{"id":68,"date":"2011-03-08T14:14:38","date_gmt":"2011-03-08T14:14:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.levendleven.net\/?p=68"},"modified":"2015-12-02T11:19:48","modified_gmt":"2015-12-02T11:19:48","slug":"basisvragen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/lebendleben.de\/index.php\/2011\/03\/08\/basisvragen\/","title":{"rendered":"Grundfragen"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Grundfragen<\/strong><\/h2>\n\n    <object classid=\"clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000\" id=\"swfobj_0\" width=\"840\" height=\"180\" align=\"none\">\n      <param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.levendleven.net\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Fountain.swf\" \/>\n      <param name=\"align\" value=\"none\" \/>\n      <!--[if !IE]>-->\n      <object type=\"application\/x-shockwave-flash\" data=\"http:\/\/www.levendleven.net\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Fountain.swf\" width=\"840\" height=\"180\" align=\"none\">\n      <!--<![endif]-->\n        \n      <!--[if !IE]>-->\n      <\/object>\n      <!--<![endif]-->\n    <\/object>\n\n<p>INHALT:<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Einf\u00fchrung &#8211; Dimension &#8211; 1: Flachland &#8211; 2: Innenwand &#8211; Gedanken &#8211; Wirklichkeit<\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Einf\u00fchrung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Grundfragen, die jedes denkende Individuum fr\u00fcher oder sp\u00e4ter stellen mag, sind: Woher komme ich, was bin ich, wohin gehe ich? Insbesondere &#8216;<strong><span style=\"color: #00ffff;\">Was bin ich?<\/span>&#8216; <\/strong>kann f\u00fcr wen auch immer in einem Augenblick wichtiger werden als \u201eWer bin ich?\u201c Mit jemandes &#8216;<strong>Wer&#8217; <\/strong>meinen wir im allgemeinen die Pers\u00f6nlichkeit, wohin sich ein Mensch entwickelt oder sich in seiner Umgebung (und vor allem sich selbst) pr\u00e4sentiert. In der Entwicklungsphase, die wir nun durchmachen, scheint es so, als ob die meisten Menschen denken, sie seien nicht mehr als die \u00e4u\u00dferliche Erscheinung ihres &#8216;ich&#8217;. Sie wollen einfach nur an die Gestalt glauben, in der sie sich in ihrer Umgebung zeigen. Dennoch f\u00fchlen sie tief in ihrem Herzen, dass sich in ihnen etwas anders \u00e4u\u00dfern und entwickeln will. Dies hat etwas mit &#8216;<strong><span style=\"color: #00ffff;\">Was bin ich?<\/span>&#8216; <\/strong>zu tun.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es kein bestimmtes Alter -vorgeschrieben oder allgemein zu bestimmen-, in dem sich j\u00fcngere oder \u00e4ltere Menschen mit den grundlegenden Fragen besch\u00e4ftigen k\u00f6nnen oder wollen. In mehreren L\u00e4ndern kommt es nie oder kaum auf die Tagesordnung, weil es nicht zu ihrer Entwicklungsstufe passt oder die Menschen noch v\u00f6llig von der alles verdr\u00e4ngenden Sorge um das t\u00e4gliche Dasein besch\u00e4ftigt sind. Sobald jedoch der Raum f\u00fcr die M\u00f6glichkeit des grundlegenden Denkens gegeben ist, bleiben noch viele Faktoren f\u00fcr den Zeitpunkt bestimmend, an dem jemand -oft mit gro\u00dfer Verwunderung- entdeckt, dass er oder sie solche Fragen stellen kann.<\/p>\n<p>Entscheidende Faktoren sind u.a. von dem Milieu bestimmt, in dem jemand geboren wurde: das Land mit seinen speziellen Natur- und Klimaeinfl\u00fcssen, die regionale Kultur mit ihren Normen und Gebr\u00e4uchen, das Erziehungsumfeld, Art der Familie, Eltern, die Schule mit bestimmten Lehrkr\u00e4ften und Freunden, die berufliche Bildung, ein Hobby, der Sportverein, die Partnerwahl&#8230;.. Bevor wir es wissen, entwerfen wir einen beliebigen Lebenslauf mit zahlreichen Abschnitten und genauso vielen m\u00f6glichen Einfl\u00fcssen. \u00dcberdies ist eine Aufz\u00e4hlung wie diese nur der Beginn eines wirklichen Lebenslaufes. Nicht zu denken an Einfl\u00fcsse durch Beziehungen zu Vorgesetzten Kollegen und Untergebenen, durch <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>emotionale Erfahrungen<\/strong><\/span> von Geburt, Krankheit, Heilung und Sterben.<\/p>\n<p>Wie auch immer das Leben sich entwickelt: es scheint offensichtlich, dass sich ein Teil der Menschen -in welchem Augenblick auch immer- auf Grund ihrer eigenen inneren Entwicklung bei den Grundfragen anlangt. Eine andere Gruppe von Menschen sieht sich mit denselben Fragen nach einem besonderen Ereignis in ihrem Leben konfrontiert: nach einer \u00fcberraschenden Entdeckung, einem emotionalen Kontakt mit einem Mitmenschen oder einem angeblich willk\u00fcrlichen &#8216;Zufall&#8217;. Letzteres ist meistens ein Ereignis, dessen wahre Ursache jemand im Zeitpunkt des Geschehens noch nicht erkannt hat. Er oder sie hat einfach noch nicht verstanden, dass ihm -infolge einer <strong><span style=\"color: #00ffff;\">individuellen Ursache<\/span>&#8211; <\/strong>durchaus etwas Pers\u00f6nliches &#8216;zu-gefallen&#8217; ist. F\u00fcr eine dritte Gruppe ist es vielleicht interessant, nicht neu aber gerade ausreichend, um unverbindlich an das Vorhandensein der Grundfragen erinnert zu werden.<\/p>\n<p>Gleich, wann es geschieht: Es ist die Rede von einer merkw\u00fcrdigen Art des &#8216;<strong><span style=\"color: #00ffff;\">Erwachens<\/span>&#8216;<\/strong>. Von dem Augenblick an, dass sich jemand den Grundfragen gestellt hat und zu ihrer eigentlichen Tiefe durchgedrungen ist, ist er oder sie nicht mehr genau derselbe als vorher. Einige Autoren gehen davon aus, dass erst dieser Moment das wirkliche &#8216;Erwachsen sein&#8217; beinhaltet oder jedenfalls &#8216;das eigentliche Menschsein&#8217;. An sich bedeuten solche Hinweise nicht viel: es sind nicht mehr als pers\u00f6nlich gew\u00e4hlte Definitionen. Was hingegen ziemlich wesentlich ist: Im Allgemeinen kann das tiefere Nachdenken \u00fcber die hier gemeinten Grundfragen f\u00fcr den Entdecker -von Ausnahmen abgesehen- zu einer \u00e4u\u00dferst positiven Erfahrung f\u00fchren. Diese kann sogar selbst <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>das ganze weitere Leben <\/strong><\/span>positiv beeinflussen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Dimension<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Hervorzuheben ist, dass dasjenige, welches hier folgt, absolut keine neuen Gedanken sind. Seitdem die Menschheit existiert wurde das Wissen \u00fcber die Frage &#8216;Was bin ich?&#8217; weiter gegeben. Allerdings gab es anf\u00e4nglich die Rede von &#8216;Weisheit&#8217;, die von Mund zu Mund weitergegeben wurde. Das geschah in geschlossenen Schulen, zu denen nicht jeder Zugang hatte. V\u00f6llig anders wurde die Situation in sp\u00e4terer Zeit durch die Verbreitung wichtiger Informationen in schriftlicher oder gedruckter Form, durch Vereinigungen und -in j\u00fcngerer Zeit- durch die M\u00f6glichkeiten des Internets. An verschiedenen Stellen werden inzwischen weitere Verbreitungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Anwendungen im t\u00e4glichen Leben gesucht.<\/p>\n<p>Eigentlich ist es bemerkenswert, dass sich bis jetzt nur eine vergleichsweise geringe Zahl von Menschen im gew\u00f6hnlichen Alltag bewusst damit befassen will. Denn es geht in der Tat um nichts mehr (aber auch nichts weniger!) als zu versuchen, in einer anderen Art und Weise unsere Umwelt, alle Dinge, die uns umgeben und -nicht zuletzt- uns selbst zu betrachten. Gemeint ist damit, &#8216;mit dem inneren Auge&#8217; zu &#8216;sehen&#8217;, mit unserem inneren Wahrnehmungsverm\u00f6gen. Wer sich auf diese M\u00f6glichkeit konzentriert (nicht ein einziger denkender Mensch ist davon ausgeschlossen), kann sein oder ihr Bewusstsein auf spannende Weise entwickeln. Entlang dieser Dimension kann er oder sie gleichsam <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>entschleiern<\/strong><\/span>, was schlummernd auf seine Entdeckung wartet.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es viele, die genau f\u00fchlen, um welche innere Beziehung es geht. Gleichzeitig l\u00e4sst sich diese &#8216;innere Beziehung&#8217; nur schwer mit gew\u00f6hnlichen Worten unserer begrenzten Sprache beschreiben. In diesem Falle k\u00f6nnen Interessierte Hilfestellung durch eine grafische Visualisierung des inneren Weges bekommen. Mindestens auf zwei Arten k\u00f6nnen wir die Gedanken sichtbar und damit die spirituelle Dimension f\u00fcr die meisten Menschen &#8216;fassbar&#8217; machen. Die erste Methode bedient sich des h\u00e4ufiger benutzten Bildes einer imagin\u00e4ren Ebene. Als zweites Hilfsmittel dient das weniger bekannte Bild der Innenwand eines Beutels, dessen Inneres wir nach au\u00dfen wenden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>1: Flachland<\/strong><\/span> Ich denke mir meine gesamte Umgebung als eine flache Ebene. Ich stelle mir vor, in einer zweidimensionalen Welt zu leben: Die Dinge sind &#8216;nebeneinander&#8217; zu sehen, &#8216;vor&#8217; und &#8216;hinter&#8217; gibt es auch; nur &#8216;oben&#8217; und &#8216;unten&#8217; sind in der Fl\u00e4che unbekannte Begriffe. Stellen wir uns vor, dass sich mein gesamtes Umfeld, das ich mit den Sinnesorganen wahrnehme, horizontal rund um mich in alle Richtungen einer endlosen Fl\u00e4che erstreckt. Obwohl ich vermute, dass es wahrscheinlich &#8216;irgendwo&#8217; einen Horizont gibt, der &#8216;am Ende&#8217; der Ebene alle diese Richtungen miteinander verbindet, kann ich diesen Horizont nicht sehen, weil ich mich selbst sinnbildlich <strong><em>in<\/em> <\/strong>der &#8216;Weltebene&#8217; befinde. In dieser &#8216;Welt&#8217; erkenne ich <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>keine vertikale Dimension<\/strong><\/span>.<\/p>\n<p>Genau diese &#8216;Richtung&#8217; muss sich nun meine drei-dimensionale Vorstellungskraft als eine zus\u00e4tzliche Dimension vorstellen, mit deren Hilfe ich mich v\u00f6llig von der vertrauten Welt um mich herum l\u00f6sen kann. Es ist mein innerer Kanal, durch den sich mein Bewusstsein entwickeln kann. Wenn ich mich nun entlang dieser Dimension so zu sagen &#8216;erhebe&#8217;, kann ich Abstand von mir selbst und meinem allt\u00e4glichen Dasein gewinnen. Auf diese Weise erlange ich \u00dcbersicht und Einsicht. So ist es oftmals einfacher, durch die L\u00f6sung eines Problems einen Ausweg zu finden. Dieser Kanal kann mir letztendlich den Ausweg bieten zu entdecken, <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>was<\/strong><\/span> ich im tiefsten Wesen <strong><span style=\"color: #00ffff;\">bin<\/span>.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>2: Innenwand<\/strong><\/span> Auch jetzt reduziere ich mein Weltbild auf zwei Dimensionen, aber in diesem Beispiel projiziere ich die mich &#8216;umgebende Welt&#8217; in Gedanken auf die Innenwand eines Beutels. Mein Bewusstsein kann dann nur mithilfe dieser Innenprojektion deren physischen Strukturen wahrnehmen und ist in v\u00f6lliger Unkenntnis hinsichtlich des unermesslichen Raumes au\u00dferhalb des Beutels.Das Innen-nach-Au\u00dfen-kehren des Beutels erm\u00f6glicht mir sodann die entgegengesetzte Richtung: ich schaue jetzt sozusagen von einem &#8216;Au\u00dfengebiet&#8217; auf meine bekannte Welt. Mein wahrnehmendes Bewusstsein erf\u00e4hrt so den freien Raum drumherum und ist von der Beschr\u00e4nkung, nur die physische Welt sehen zu k\u00f6nnen, befreit worden. Diese kann ich zwar wie sonst auch erfahren, aber ich wei\u00df zugleich, dass die physischen Erscheinungen nur ein einschr\u00e4nkender Abdruck des mehr umfassenden Ganzen sind.<\/p>\n<p>Es wird niemanden verwundern, dass diese zweite Visualisierung manchmal als gemeinverst\u00e4ndliche Interpretation des gekr\u00fcmmten Raumes aus Einsteins Relativit\u00e4tstheorie angesehen wird. Obwohl dies nur teilweise zutrifft, entspricht dieses Bild wohl auch der Vorstellung einer<span style=\"color: #00ffff;\"><strong> mehr-dimensionalen Ausdehnung <\/strong><\/span>au\u00dferhalb des uns vertrauten Raum-Zeit-Kontinuums. Denn tats\u00e4chlich ist von einer gekr\u00fcmmten &#8216;Weltebene&#8217; die Rede. \u00dcbrigens ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass wir eine solche Hilfestellung so schnell wie m\u00f6glich wieder aus unseren K\u00f6pfen verbannen m\u00fcssen. Wir k\u00f6nnen so einen ersten Schritt machen, um unser F\u00fchlen hierf\u00fcr zu \u00f6ffnen. Aber darnach muss das Bewusstsein selbst die Abstraktion \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Das &#8216;Sich-Erheben&#8217; oder von uns selbst Abstand-nehmen sollte letzten Endes direkt gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig stattfinden, <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>nicht<\/strong><\/span> aus dem Denken heraus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Gedanken<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Unter &#8216;Makrokosmos&#8217; und &#8216;Mikrokosmos&#8217; ist das eine oder andere \u00fcber die wissenschaftliche These zu lesen, das der Kosmos grunds\u00e4tzlich aus lauter Energiefeldern besteht. Mehrere Autoren unterst\u00fctzen \u00fcberdies die Hypothese, dass es keinen grunds\u00e4tzlichen Unterschied zwischen kosmischer Energie und Bewusstseinsenergie gibt. In dem Ma\u00dfe, in dem ich mir dies bewusst machen kann, habe ich weniger M\u00fche mit der These, dass alles was besteht, <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>urspr\u00fcnglich energetische<\/strong><\/span> Substanz ist. Weiter zeigt sich, dass die Anzahl der Materieteilchen im Raum fast vernachl\u00e4ssigbar klein ist. Dazu lehrt die Quantenphysik au\u00dferdem, dass jedes Teilchen nicht nur abwechselnd Materie oder Energie ist, sondern vor allem, dass -in materialisiertem Zustand- seine Position nie genau zu messen ist; diese wird letztlich allein <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>durch die Beobachtung <\/strong><\/span>des Teilchens bestimmt.<\/p>\n<p>All dies zusammengenommen sagt mir unwiderlegbar, dass Energie die erste Gr\u00f6\u00dfe im Kosmos ist und dass -in Bezug auf alles, was lebt- Bewusstseinsenergie der alles bestimmende Faktor ist. Wer sich -nach gr\u00fcndlicher \u00dcberlegung- davon wirklich \u00fcberzeugen kann, kommt automatisch zu interessanten Folgerungen. Offenbar kann ich eine Position entlang der inneren Dimension w\u00e4hlen (siehe Flachland und Innenwand) und von dort aus nicht nur meine heutige Existenz \u00fcberblicken, aber auch alle erw\u00fcnschten Handlungen und Ereignisse beeinflussen. Dabei bestimmt die Kompetenz meines Denkens die Effektivit\u00e4t. Aber im Prinzip \u00fcbt die <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>Kraft meines Geistes<\/strong><\/span> stets einen Einfluss aus.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kann der Einfluss von kaum wahrnehmbar bis entscheidend stark variieren. Seine Aus\u00fcbung und die individuelle moralische Verantwortung (die untrennbar damit verbunden ist) sind getrennte Kapitel. Hier und jetzt beschr\u00e4nken wir uns auf die grundlegende Feststellung, dass ich -wenn ich mir der inneren Kraft bewusst bin- mir auch ihrer m\u00f6glichen Reichweite bewusst sein muss. Einfach gesagt: Meine Gedanken sind mindestens so wichtige <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>unabh\u00e4ngige Elemente<\/strong><\/span> wie alle anderen konkreten Gegenst\u00e4nde in meiner Umwelt. An einer Tischecke kann ich mich sto\u00dfen, wehtun, sogar verwunden; aber dies geht schnell vorbei. Jedoch eine pessimistische Vision oder negative Gedanken k\u00f6nnen mich auf Dauer krank machen; das kann l\u00e4nger dauern.<\/p>\n<p>Andererseits wissen wir schon lange, dass normalerweise in jeder Situation positives Denken eine stimulierende Wirkung bedeutet, die zu brauchbaren Ergebnissen f\u00fchrt. Als simples Beispiel die Funktion des Architekten: In seinen Gedanken entstehen Vorstellungen eines neuen Geb\u00e4udes. Es folgen Skizzen, Entw\u00fcrfe, Zeichnungen und schlie\u00dflich eine vollst\u00e4ndige Baubeschreibung: die Grundlage f\u00fcr Bauunternehmer und Subunternehmer f\u00fcr ihre Angebote und sp\u00e4teren Tagwerke der Bauausf\u00fchrung. Es ist klar, dass nie ein Geb\u00e4ude ohne dessen vorhergehende &#8216;Blaupause&#8217; auf Papier entstehen w\u00fcrde. Und die Zeichnungen w\u00e4ren ohne den kreativen Geist des Architekten nie entstanden. Das Prinzip, um das es hier geht, ist deutlich: das Bewusstsein (mein Selbst), das sich durch meine emotionalen und geistigen Lebenskr\u00e4fte ausdr\u00fcckt, <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>lenkt<\/strong><\/span> mein Leben, <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>schafft<\/strong><\/span> meine Umgebung und <strong><span style=\"color: #00ffff;\">gibt ihr Farbe<\/span>.<\/strong><\/p>\n<p>Au\u00dfer in meinem eigenen Umfeld haben meine Gef\u00fchle und Gedanken potentiell auch Einfluss auf die umgebende Sph\u00e4re anderer. Nicht jeder kann sich hiervor wirksam abschirmen. Mit dem Ausstrahlen meiner spirituellen Absichten kann ich den Anderen, der daf\u00fcr sensibel ist, niederdr\u00fccken oder begeistern. Wie sch\u00f6n w\u00e4re es, k\u00f6nnten wir uns alle dieser Verantwortung bewusst sein. Viele w\u00fcrden sich zum Beispiel einmal mehr Gedanken machen, bevor sie sich eifers\u00fcchtig zeigen oder einen anderen hassen. <em>Wie<\/em> Gedanken andere erreichen, hat die Wissenschaft noch nicht genau entr\u00e4tselt. Aber <em>dass<\/em> es geschieht, ist unumst\u00f6sslich in vielen parapsychologischen Experimenten nachgewiesen worden. Kurzum: Bewusstsein geht seinem Ausdruck in der Materie voran; <strong><span style=\"color: #00ffff;\">Gedanken bringen die Gestalt hervor<\/span>.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Wirklichkeit<\/strong><\/span><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Schlie\u00dflich bleibt anfangs doch -ungeachtet aller hilfreichen Vorstellungen und Hypothesen- f\u00fcr viele die gro\u00dfe Schwierigkeit, die geistige Welt als prim\u00e4re Realit\u00e4t zu akzeptieren.Ja, eigentlich m\u00fcsste hier stehen: als <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>einzige <\/strong><\/span>Realit\u00e4t. In diesem Fall wird die vertraute materielle Welt zu &#8216;Maya&#8217; oder einer Sinnest\u00e4uschung herabgestuft. Und das geht f\u00fcr das heutige Denkniveau immer noch sehr weit&#8230; Auch versuchen uns die \u00dcberlieferungen aus der Vergangenheit wohl hiervon zu \u00fcberzeugen&#8230;. Aber wer von uns kann dies nun schon alles in das Denken einf\u00fcgen? Offenbar m\u00fcssen wir noch manche Wege gehen. Einstweilen sieht es danach aus, dass ich schon viel gewonnen habe, wenn ich mich in die entdeckte &#8216;Rangfolge&#8217; \u00fcberzeugt einf\u00fchlen kann, zu wissen: in allem die <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>spirituelle Wirklichkeit<\/strong><\/span> als prim\u00e4r zu erfahren.<\/p>\n<p>Sodann kann ich -als Ausdruck der spirituellen &#8216;Blaupause&#8217;- die physischen Formen als sekund\u00e4re Wirklichkeit einbauen. Jedenfalls soweit ich sie f\u00fcr die Veranschaulichung meines Weltbildes brauche. Im Laufe der Zeit bin ich besonders darin ge\u00fcbt, mein Weltbild immer wieder aufs neue zu entwickeln. Dieses Entwickeln findet inzwischen -wie in einem automatischen Prozess- unbewusst statt.Dabei reden wir nur \u00fcber <em>meine<\/em> eigene Vorstellung der Dinge um mich herum. Niemand kann genau wissen, wie der andere dieselbe Umgebung, denselben Gegenstand, dieselbe Person erlebt. Der andere hat <em>seine<\/em> Auslegung der Umgebung oder <em>seine<\/em> Vorstellung der Sache. Jeder hat sein oder ihr &#8216;<strong><span style=\"color: #00ffff;\">Privat-Weltbild<\/span>&#8216; <\/strong>in dem Vorstellungsverm\u00f6gen des eigenen Bewusstseins.<\/p>\n<p>Wir haben so zu sagen \u00fcber alles Vereinbarungen getroffen. Es beginnt schon in der Wiege, wenn die Eltern erz\u00e4hlen, was &#8216;warm&#8217; oder &#8216;kalt&#8217; genannt wird, was &#8216;hart&#8217; oder &#8216;weich&#8217;. Gerade weil jedem beigebracht wurde, wie wir die Farbe, die Form u.s.w. gew\u00f6hnlich benennen oder sehen, k\u00f6nnen wir miteinander \u00fcber diese Dinge kommunizieren. Jeden Tag erlebe ich &#8216;meine Welt&#8217; mit allem um mich herum, weil ich die erforderlichen Merkmale unbewusst zum Vorschein bringe. Nat\u00fcrlich sind alle Dinge in ihrem wesentlichen Zustand, also <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>als Energie <\/strong><\/span>an ihrer eigenen Stelle vorhanden. Es ist sogar viel mehr vorhanden als ich f\u00fcr meine stoffliche Welt &#8216;gebrauche&#8217;. Ich &#8216;verwirkliche&#8217; jedoch in meinem Bewusstsein nur das, was ich n\u00f6tig habe.<\/p>\n<p>Ausschlie\u00dflich den Sachen und Gegenst\u00e4nden, die ich f\u00fcr mein Weltbild als notwendig erachte, dichte ich eine stoffliche Existenz an. Folglich realisiere ich sie, indem ich unbewusst ihre &#8216;Haut der Oberfl\u00e4chenspannung&#8217; sehen will. Durch das Bewusstsein erfahre ich dann den Gegenstand als &#8216;sichtbar&#8217; und endlich als vorhanden. Licht-Widerschein und mein unbewusstes Denkverm\u00f6gen zusammen machen dies m\u00f6glich. Weil ich -meist unbewusst- meine Aufmerksamkeit auf das richte, was ich in meiner Umgebung erwarte, entfaltet sich mein Weltbild von Minute zu Minute. Irgendwo <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>in meinem Gehirn<\/strong><\/span> entstehen die Bilder, die zusammen und aufeinanderfolgend die Projektion meiner Welt bestimmen.<\/p>\n<p>Ich <em>wei\u00df<\/em>, dass das Haus auf der anderen Stra\u00dfenseite vorhanden ist, ich kenne auch seinen Charakter, seine Farbe, und seine Gr\u00f6\u00dfe. Also <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>projiziere ich<\/strong><\/span> es automatisch genau <em>da<\/em> auf meine Weltb\u00fchne -innerhalb des Bildes der mir bekannten Welt- wo ich es erwarte. Aber lass uns nicht vergessen, dass die energetische Wirklichkeit des Hauses &#8216;nahezu Leere&#8217; ist. Eine Person ist mir bekannt, ich kenne seinen Charakter, seine Absichten, seine Gestalt, seine Stimme. In dem Moment in dem er in der spirituellen Wirklichkeit an mich denkt, kann ich das manchmal telepathisch wahrnehmen. Sobald er auch mit dem physischen K\u00f6rper in meine Umgebung kommt, hilft mein unbewusster Mechanismus sofort, ihn -f\u00fcr <em>mich<\/em>&#8211; sichtbar, f\u00fchlbar erlebbar zu machen.<\/p>\n<p>In diesen Abs\u00e4tzen fand ich auch eine Antwort auf die grundlegende Frage &#8216;Was bin ich?&#8217; Denn weil ich -zusammen mit allem, was existiert- einen Teil der spirituellen Wirklichkeit ausmache, bin ich in erster Linie energetisch. Und weil ich ein lebendiges Wesen bin, bin ich ein Funke der Bewusstseinsenergie. Es ist wichtig, nicht von &#8216;<em>meinem<\/em> Bewusstsein&#8217; zu sprechen, denn was oder wer k\u00f6nnte von &#8216;meinem Bewusstsein&#8217; sprechen? <strong><span style=\"color: #00ffff;\">Ich <em>bin <\/em>Bewusstsein<\/span>.<\/strong> Zwar gibt es noch keinen wissenschaftliche Konsens \u00fcber die Frage, inwieweit Bewusstseinsenergie der universellen kosmischen Energie entspricht. Wohl haben viele bereits eine Vorstellung von der Hypothese eines universellen nicht-r\u00e4umlichen Bewusstseins, dem jedes Lebewesen mehr oder weniger unbewusst oder bewusst mit seinem Ursprung verbunden ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n    <object classid=\"clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000\" id=\"swfobj_1\" width=\"840\" height=\"180\" align=\"none\">\n      <param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.levendleven.net\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Fountain.swf\" \/>\n      <param name=\"align\" value=\"none\" \/>\n      <!--[if !IE]>-->\n      <object type=\"application\/x-shockwave-flash\" data=\"http:\/\/www.levendleven.net\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Fountain.swf\" width=\"840\" height=\"180\" align=\"none\">\n      <!--<![endif]-->\n        \n      <!--[if !IE]>-->\n      <\/object>\n      <!--<![endif]-->\n    <\/object>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grundfragen INHALT: Einf\u00fchrung &#8211; Dimension &#8211; 1: Flachland &#8211; 2: Innenwand &#8211; Gedanken &#8211; Wirklichkeit &nbsp; Einf\u00fchrung Die Grundfragen, die jedes denkende Individuum fr\u00fcher oder sp\u00e4ter stellen mag, sind: Woher komme ich, was bin ich, wohin gehe ich? 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