{"id":70,"date":"2011-03-08T14:17:08","date_gmt":"2011-03-08T14:17:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.levendleven.net\/?p=70"},"modified":"2015-12-02T11:19:15","modified_gmt":"2015-12-02T11:19:15","slug":"persoonlijk","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/lebendleben.de\/index.php\/2011\/03\/08\/persoonlijk\/","title":{"rendered":"Pers\u00f6nlich"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Pers\u00f6nlich<\/strong><\/h2>\n\n    <object classid=\"clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000\" id=\"swfobj_0\" width=\"840\" height=\"180\" align=\"none\">\n      <param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.levendleven.net\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Fountain.swf\" \/>\n      <param name=\"align\" value=\"none\" \/>\n      <!--[if !IE]>-->\n      <object type=\"application\/x-shockwave-flash\" data=\"http:\/\/www.levendleven.net\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Fountain.swf\" width=\"840\" height=\"180\" align=\"none\">\n      <!--<![endif]-->\n        \n      <!--[if !IE]>-->\n      <\/object>\n      <!--<![endif]-->\n    <\/object>\n\n<p>INHALT:<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Einf\u00fchrung &#8211; Was kann ich tun? &#8211; Meditation &#8211; Denkrichtung &#8211; Erwachung &#8211; Entschleierung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Einf\u00fchrung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Stiftung Lebend!leben hat das Ziel, eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Anzahl Menschen mit einem einladenden Angebot zu erreichen. F\u00fcr den, der bereit ist, sich darauf einzulassen, kann das Leben eine neue Wendung nehmen. Es ist durchaus m\u00f6glich, das diese Hilfestellung zu einer sp\u00fcrbaren Entlastung des Lebens f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Stiftung l\u00e4dt alle Interessierten ein, sich durch das Lesen einiger Texte auf eine Entdeckungsreise zu einem viel versprechenden Gebiet mitnehmen zu lassen. Dies ist prinzipiell f\u00fcr jedermann frei zug\u00e4nglich; ja, <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>es wartet in uns<\/strong><\/span>, entschleiert zu werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist v\u00f6llig unverbindlich, sich an einer solchen Exploration zu beteiligen. Derjenige, der sich die M\u00fche des Lesens <em>nicht<\/em> macht, ist keineswegs kl\u00fcger, d\u00fcmmer, besser oder schlechter als derjenige, der sich daf\u00fcr anstrengt. Der einzige Unterschied ist, dass er die Entdeckungschance auf diese Weise vielleicht verpasst.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich bedeutet das Verpassen einer solchen Gelegenheit gar keine Katastrophe: Es gibt mehrere Wege zum gleichen Ziel. Was der eine Mensch attraktiv findet, kann f\u00fcr den anderen unattraktiv sein und dieser wird vielleicht einmal ein anderes Einfallstor entdecken, um das <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>Bewusstsein<\/strong><\/span> zu untersuchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Denn damit hat es zu tun: Besitze ich die F\u00e4higkeit, um meiner Einsicht im Alltag einen positiven Impuls zu geben? Kann ich im Bewusstsein eine klare Sicht auf alle Arten von Situationen erwerben und mein t\u00e4gliches Leben so wirklich entlasten? W\u00fcrde ich dann auch f\u00fcr andere mehr bedeuten k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Im Prinzip ist die Antwort auf alle diese Fragen: ja. Jeder denkende Mensch kann dem hier gemeinten h\u00f6heren Bewusstseinsniveau teilhaftig werden. Ein anderes Instrument als das eigene Denken ist daher nicht erforderlich und jeder kann sich in seinem eigenen Tempo entwickeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Was kann ich tun?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ich muss vor allem mein Bestes tun, um meine Gedanken so wenig wie m\u00f6glich ihre eigenen Wege gehen zu lassen. Zur gleichen Zeit brauche ich nat\u00fcrlich unbedingt mein Gehirn, um die gemeinte Entdeckungsreise zu machen. Dieses Paradox ist wahrscheinlich das gr\u00f6\u00dfte Hindernis auf dem Weg zu einem h\u00f6heren Bewusstsein.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung dazu findet man in der bedingungslosen Bereitschaft, sich von allen fest gerosteten Gedanken und Gewohnheiten, die sich im Laufe des Lebens angesammelt haben, zu l\u00f6sen. Wir sollten versuchen, uns komplett von unseren vertrauten Ideen zu distanzieren und in unseren K\u00f6pfen bewusst Platz zu schaffen f\u00fcr eine <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>neue Art des <\/strong>\u2019<strong>Sehens<\/strong>\u2019<\/span>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Damit ist selbstverst\u00e4ndlich nicht gemeint, mit den Augen zu sehen, sondern das \u2019Schauen\u2019 mit unserem inneren Urteilsverm\u00f6gen. Insbesondere m\u00fcssen wir bereit sein, der Selbstverst\u00e4ndlichkeit zu misstrauen, mit der wir in der Regel automatisch allem auf der vertrauten Weltb\u00fchne einen Ort zuweisen.<\/p>\n<p>Diese Fixpunkte und bestimmte Klassifizierungen unseres Weltbildes sind ja direkte Resultate dessen, was wir in der Vergangenheit erlebt haben: Einfl\u00fcsse aus unserer Erziehung, Schule- und Arbeitsumgebung, emotionale Erlebnisse, erworbene \u00dcberzeugungen, aufgedr\u00e4ngte Ideen. Ich glaube, \u2019die Welt\u2019 zu sehen, aber es ist <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>nur <\/strong>\u2019<strong>meine Weltanschauung<\/strong>\u2019<\/span>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Basierend auf ihren unterschiedlichen Erfahrungen im Leben, k\u00f6nnen die Menschen unm\u00f6glich alle ein identisches Bild von dem haben, was um sie herum existiert, einschlie\u00dflich der Lebewesen. Was einer als ein hohes Geb\u00e4ude erf\u00e4hrt, sieht ein anderer, der z.B. zwischen Wolkenkratzern aufwuchs, als gew\u00f6hnliches Haus. Der eine Mensch findet jemanden nett, und der andere nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich kann lernen, zu beobachten ohne zu urteilen. Ich muss lernen, wie ein objektiver Fotoapparat wahrzunehmen, ohne ein Werturteil mit dem, was ich sehe, zu verbinden. Dies kann mir gelingen, indem ich mir immer dessen, was ich sehe, bewusst bin. Regelm\u00e4\u00dfig frage ich mich dann, ob ich automatisch einen von fr\u00fcher bekannten Eindruck reproduziere oder ob ich das Objekt, auch wenn es mir bekannt ist, in vollem Bewusstsein <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>als neu<\/strong><\/span> sehen kann.<\/p>\n<p>Durch diese \u00dcbung entwickle ich die F\u00e4higkeit, gleichzeitig mehr als einen Aspekt eines Objekts zu \u2019sehen\u2019, das ich fr\u00fcher nur von der Au\u00dfenseite wahr nahm (nochmals: nicht mit den physischen Augen, sondern innerlich). Ich kann dann entdecken, dass alles \u2019mindestens zwei Seiten\u2019 hat und in den meisten F\u00e4llen sogar mehr als zwei. Je mehr Abstand ich nehme, desto mehr kann ich gewahr werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Je mehr ich bewusst wahrnehme, umso mehr f\u00fchle ich, dass in allem, was es gibt, eine <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>innere Komponente<\/strong><\/span> anwesend ist, die der Umwelt, dem Objekt oder dem Wesen einen spezifischen Wert erteilt. Im Laufe der Zeit kann die quantitative Form dessen, was ich sehe, mehr und mehr verschwimmen und (f\u00fcr mich) weniger wichtig werden als die individuelle Qualit\u00e4t, die von innen heraus erscheint.<\/p>\n<p>Kurz gesagt: Durch die \u00dcbung \u2019Distanz bewahren\u2019 zum wahrgenommenen Objekt -also ohne subjektives Urteil und emotionale Aufladung- bringe ich mein Bewusstsein auf eine andere Ebene. Ich sehe so zu sagen von einem gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig h\u00f6heren Standpunkt aus, dass alles, was existiert und lebt, mehr Aspekte und vor allem innere Werte hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine solche Ausbildung findet w\u00e4hrend des normalen t\u00e4glichen Lebens statt und ist f\u00fcr jeden m\u00f6glich. Genauer gesagt: Jeder Tag\u00a0 ist einfach die Schule, an dem die \u00dcbungen die besten Ergebnisse erzielen k\u00f6nnen. Unser t\u00e4gliches Leben ist voll von praktischen Situationen, in denen wir \u00fcben k\u00f6nnen, <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>Abstand zu nehmen<\/strong><\/span> und <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>nicht zu urteilen<\/strong><\/span>.<\/p>\n<p>Anstatt mich \u00fcber etwas Unangenehmes aufzuregen, kann ich das Gespr\u00e4ch suchen. Statt Eifersucht zuzulassen, kann ich dem anderen etwas g\u00f6nnen. Anstatt viel zu reden, kann ich zuerst einmal gut zuh\u00f6ren. Statt jemanden zu hassen, kann ich seine guten Seiten entdecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Parallel zu dieser \u00dcbung ist eine zweite Entwicklung wesentlich: der Erwerb der ehrlichen Einstellung des Sich-wunderns, der \u00dcbergabe, der Hingabe, der Bescheidenheit, der Demut, des Respekts, der Bereitschaft, der Achtung und der Bewunderung. Dies sind die Aspekte, mit denen ich mich in Bezug zum Anderen oder etwas H\u00f6herem zur\u00fcck nehme.<\/p>\n<p>Dies gelingt nat\u00fcrlich nicht zugleich in jede Richtung und zu jedem willk\u00fcrlichen Zweck. Die Absicht hierbei ist es, bewusst jede Gelegenheit zu erkennen und zu nutzen, in der diese Eigenschaften zur Geltung kommen k\u00f6nnen. Diese \u00dcbung ist vielleicht sogar noch wichtiger als das zuvor erw\u00e4hnte \u2019Sich-distanzieren\u2019; denn besonders <em>diese<\/em> Eigenschaften liefern die beabsichtigte <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>Ausr\u00fcstung f\u00fcr unsere Seele<\/strong><\/span>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein dritter und letzter Aspekt betrifft das schrittweise Loslassen meiner \u2019gewachsenen\u2019 Verbindungen mit der Au\u00dfenwelt. Statt dessen fokussiere ich mich auf mein inneres Leben. Dies ist kein Pl\u00e4doyer f\u00fcr den R\u00fcckzug in ein Kloster. Auch ein solches Streben kann ich in mein t\u00e4gliches Leben einbauen.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr diese Erlebnisse brauche ich die Ereignisse in der Au\u00dfenwelt. Daraus kann ich ja meine Erfahrungen sch\u00f6pfen und jeden Tag das Gelernte v\u00f6llig bewusst \u00fcberdenken. Ich kann in vollen Z\u00fcgen an allem teilnehmen und es genie\u00dfen. Nur sollte ich dieses benutzen, um mich mit diesen Erfahrungen bewusst <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>innerlich zu bereichern<\/strong><\/span> und meinen Sinn f\u00fcr Werte zu vertiefen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Meditation<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Wer einen geeigneten Ort hat und die Zeit daf\u00fcr frei machen will, kann sich einen potentiellen Prozessbeschleuniger besorgen in der Form von regelm\u00e4\u00dfiger Meditation. \u2019Potenziell\u2019, denn der Effekt ist abh\u00e4ngig von der Art der Meditation. Das maximale Ergebnis ist erreichbar, sobald es mir gelingt meine Gedanken vollst\u00e4ndig zum Stillstand zu bringen. Das gelingt nicht jedem so ohne weiteres.<\/p>\n<p>Als Weg zu diesem Ziel entwickelte man verschiedene Hifsmuster. Eines davon ist das Verfahren, einer Reihe von Bildern oder Texten bewusst im Denken zu folgen. Dies bietet auf jeden Fall die Chance, dass die \u00fcbliche unwillk\u00fcrliche Gedankenflut unterbrochen wird. Nicht garantiert, aber doch wahrscheinlich, ist, dass etwa ein Jahr im <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>t\u00e4glichen Rhythmus<\/strong><\/span> zu meditieren, Fr\u00fcchte tr\u00e4gt. Selbst wenn es nur der Gewinn w\u00e4re, dass das Denken lernt, gesteuert zu werden, anstelle selbst zu steuern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcber Meditation ist viel geschrieben worden. Es ist im Grunde der direkte Weg, um mich von meinem physischen K\u00f6rper, mit dem ich in der physischen Umwelt verankert zu sein scheine, zu distanzieren. Ich kann den Beweis erleben, mental unabh\u00e4ngig vom K\u00f6rper bestehen zu k\u00f6nnen. Ich erlebe dann, <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>als reines Bewusstsein<\/strong><\/span> \u2019Zuschauer\u2019 zu sein.<\/p>\n<p>Hierbei sollte man eine klare Randbemerkung machen: Es ist absolut nicht essentiell, dass ich so was erlebe. Noch weniger wichtig ist es wie schnell ich es erreiche. Von wirklicher Bedeutung ist, wie ernsthaft ich mich dem Prozess der Bewusstseinsentfaltung widme: wie regelm\u00e4\u00dfig und h\u00e4ufig, wie entspannt und bewusst.\u00a0F\u00fcr die Meditation gelten folgende Bedingungen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1) Sich fest entscheiden, sich jeden Tag (wenn m\u00f6glich zu einem festen Zeitpunkt) f\u00fcr 15 bis 30 Minuten in absolute Stille zur\u00fcck zu ziehen. Das kann an einem abgelegenen Ort in der Natur oder zu Hause hinter einer verschlossenen T\u00fcr sein. Die Meditationshaltung ist: aufrecht (ohne R\u00fcckenlehne) sitzen, F\u00fc\u00dfe nebeneinander auf dem Boden, angezogene Bauchmuskel (entspannen sich von selbst), H\u00e4nde auf den Knien und die Augen geschlossen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2) Als n\u00e4chstes erst physisch und dann mental v\u00f6llig entspannen, versuchen, den Gedankenstrom zu stoppen und sich \u2019leer\u2019 machen. Zun\u00e4chst nur interessiert und offen f\u00fcr versteckte M\u00f6glichkeiten in sich sein. Dann sich allm\u00e4hlich in seine eigene Tiefen zur\u00fcckziehen, aufstrebende Gedanken zur\u00fcck weisen und ruhig werden, frei von jedem Wunsch und jeder Erwartung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Denkrichtung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Letztlich ist das Ziel der Bewusstseinsentwicklung das Entdecken der ultimativen Denkrichtung. Diese k\u00f6nnen wir w\u00e4hlen: N\u00e4hern wir uns den Dingen mit der gew\u00f6hnlichen Blickrichtung von der bekannten irdischen Umwelt heraus (also von au\u00dfen), oder \u2019schauen\u2019 wir (mit unserem \u2019geistigen Auge\u2019) <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>von innen heraus<\/strong><\/span> auf uns selbst und die Dinge in der physischen Welt um uns herum?<\/p>\n<p>Letzteres zeigt die Richtung an, in welche das innere Wesen einer Person blickt, die eine zus\u00e4tzliche Dimension erfahren hat. Es ist genau die umgekehrte Sichtweise als die, mit der die meiste Menschen jetzt noch ihre Umgebung betrachten. Der Dimensions-Ursprung ist das Super-Ego oder das, womit der Mensch Anschluss an das <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>universelle Bewusstsein<\/strong><\/span> hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Menschen f\u00fchlen sich in der Regel in ihrem \u00e4u\u00dferen Erscheinungsbild verwurzelt. Dieses ist ein fester Bestandteil der physischen Welt. Sie manifestieren sich einfach durch ihren K\u00f6rper. Er ist das Instrument, mit dem man denkt, f\u00fchlt und handelt. Dieses Erscheinungsbild tr\u00e4gt auch den Namen, den die Eltern bei der Geburt f\u00fcr den Aufenthalt auf der Erde mit gaben.<\/p>\n<p>Selbst wenn jemand an spirituelle Themen kommt, denkt er oder sie zun\u00e4chst mit dem Gehirn, also mit dem K\u00f6rper. Der physische K\u00f6rper ist immer das eigentliche Instrument, mit dem jede Untersuchung beginnt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das normale Leben vieler Menschen, v\u00f6llig an den Alltag gebunden, l\u00e4sst kaum Raum f\u00fcr einen anderen Ansatz, als Dinge in ihrer dichtesten Form zu erkennen. In der Regel entsteht erst lange Zeit <em>nach<\/em> den materiellen Erfahrungen des Lebens Raum f\u00fcr eine Einf\u00fchrung in das weniger Materielle, hinter dem der tiefere Sinn der Dinge steckt.<\/p>\n<p>Es ist die Umkehrung dieser Reihenfolge, die als ultimative Denkrichtung gemeint ist. Das hei\u00dft also: Sich zun\u00e4chst der spirituellen Wirklichkeit des Selbst und der Anderen bewusst sein. Und erst <em>dann<\/em> -soweit noch erforderlich- die physischen Formen mit dem \u2019geistigen Auge\u2019 wahrnehmen. Derjenige, der dann \u2019wahrnimmt\u2019, ist mein urspr\u00fcngliches <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>tiefstes Wesen<\/strong><\/span>, der spirituelle Kern, der ich bin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Erwachung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Es versteht sich, dass dieses tiefste Prinzip nicht etwas ist, das einmal bei mir eintritt und mich ein anderes Mal wieder verlassen kann. Es war schon immer da, ist immer da und wird auch immer das Wesentliche bleiben. W\u00e4re dies nicht der Fall, dann w\u00fcrde es nicht der Definition \u2019das Tiefste\u2019 in mir entsprechen. Es w\u00fcrde dann ja immer noch etwas anderes geben, das wirklicher und wesentlicher ist; und dann w\u00fcrde <em>dies<\/em> das Tiefste in mir sein.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon, welche Art dieses \u2019Tiefste\u2019 auch ist, im Kern meines Wesens bin ich nichts anderes als dieses <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>Prinzip<\/strong><\/span>. Aber was ist dann mein K\u00f6rper? Dies ist die physische Form, mit der ich mich auf der Erde manifestiere. Mit dieser Form bringt sich mein Prinzip in der materiellen Welt zum Ausdruck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Laufe des Lebens auf dieser Erde beseelt das spirituelle Prinzip den physischen K\u00f6rper; sonst w\u00fcrde dieser nicht leben. Ein nicht beseelter K\u00f6rper kann nicht zusammen gehalten werden und f\u00e4llt auseinander. H\u00f6chstwahrscheinlich sind sich alle einig \u00fcber die Notwendigkeit eines permanenten belebenden Prinzips in jedem lebenden Wesen.<\/p>\n<p>Etwas ganz anderes ist die Frage, in wie weit sich der Mensch zuvor schon dieser wesentlichen Struktur seiner Natur bewusst war. Wahrscheinlich sind sich die meisten Menschen in der gegenw\u00e4rtigen Phase der Evolution nicht vollst\u00e4ndig der Tatsache bewusst, dass sie in ihrem Kern spirituell und <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>unzerst\u00f6rbar<\/strong><\/span> sind. Zwar gilt dies f\u00fcr alle lebende Natur; aber der Mensch kann sich -als einziger- dessen auch bewusst sein. Um dieses Bewusst-werden geht es hier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das \u2019Noch nicht bewusst sein\u2019 an sich ist innerhalb des evolution\u00e4ren Rahmens der heutigen Zeit durchaus verst\u00e4ndlich. Es bedeutet nicht unbedingt ein Problem f\u00fcr unsere Gesellschaft, vorausgesetzt, dass wir das halbbewusste Funktionieren als eine allgemein akzeptable Entwicklungsphase definieren.<\/p>\n<p>Das schlie\u00dft aber nicht aus, dass sich die Evolution von mehreren Teilnehmern an dem Spaziergang auf der Erde gleichzeitig in unterschiedlichen Stadien der Entwicklung befindet. Aus diesem Grund verstehen wir, dass f\u00fcr den einen Menschen vielleicht noch <em>nichts<\/em>, f\u00fcr den anderen doch schon <em>etwas<\/em> zu enth\u00fcllen ist. Etwas, das nur darauf wartet \u2019ent-deckt\u2019 zu werden. Sobald ich mich meines spirituellen Kern bewusst werde, erneuere ich mich: Ich \u2019<span style=\"color: #00ffff;\"><strong>erwache<\/strong><\/span>\u2019.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #99cc00;\"><strong>Entschleierung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Nach der Entdeckung dieser M\u00f6glichkeit kann es kaum anders sein, als dass ein solch \u2019erneuerter\u2019 Mensch nicht mehr ganz in seine fr\u00fchere Lebensanschauung und Lebenshaltung zur\u00fcck f\u00e4llt. Danach folgt der unausweichliche Prozess des Suchens nach einer weiteren Entwicklung der neuen Ansicht.<\/p>\n<p>Das \u2019Erwachen\u2019 kann den Charakter einer Art Initiation bekommen. Ein neuer Zugang f\u00fcr das Bewusstsein ist erkennbar geworden. In seinem tiefsten Wesen erf\u00e4hrt man es als eine Erleuchtung und die andere Denkrichtung ab diesem Zeitpunkt als \u2019Weg\u2019: seinen oder ihren <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>individuellen Weg<\/strong><\/span>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie lange danach ein weiteres Bewusstwerden auf sich warten l\u00e4sst, ist weniger wichtig. F\u00fcr jeden Einzelnen ist ein anderer Erfahrungszeitraum angemessen und w\u00fcnschenswert. Jede Person braucht ihre eigenen Umwege. \u2019Zeit\u2019 ist ein Begriff aus der physischen Welt und ist daher zweitrangig.<\/p>\n<p>Was z\u00e4hlt, ist die Entdeckung der eigenen Essenz, um dann <span style=\"color: #00ffff;\"><strong>daraus zu leben<\/strong><\/span>. Einige werden diese Essenz als ein g\u00f6ttliches Prinzip deuten, das jedes Lebewesen beseelt. Andere nennen es Super-Ego. Auch die Namensgebung ist nat\u00fcrlich weniger wichtig, so wie unser b\u00fcrgerlicher Name in unserer physischen Umwelt nur ein tempor\u00e4res Hilfsmittel ist. Als (namen- und zeitlose) freie Monade wird sich jedes Bewusstsein in seinem eigenen Tempo und seinen eigenen Bahnen weiter entwickeln. Mehr dazu kann man in dem Kapitel \u2019Makrokosmos\u2019 finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n    <object classid=\"clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000\" id=\"swfobj_1\" width=\"840\" height=\"180\" align=\"none\">\n      <param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.levendleven.net\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Fountain.swf\" \/>\n      <param name=\"align\" value=\"none\" \/>\n      <!--[if !IE]>-->\n      <object type=\"application\/x-shockwave-flash\" data=\"http:\/\/www.levendleven.net\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Fountain.swf\" width=\"840\" height=\"180\" align=\"none\">\n      <!--<![endif]-->\n        \n      <!--[if !IE]>-->\n      <\/object>\n      <!--<![endif]-->\n    <\/object>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pers\u00f6nlich INHALT: Einf\u00fchrung &#8211; Was kann ich tun? &#8211; Meditation &#8211; Denkrichtung &#8211; Erwachung &#8211; Entschleierung &nbsp; Einf\u00fchrung Die Stiftung Lebend!leben hat das Ziel, eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Anzahl Menschen mit einem einladenden Angebot zu erreichen. 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